Skulptur – Wie entsteht Bewegung durch Material und Konstruktion?
Im Rahmen einer Praxisaufgabe setzten sich die Schülerinnen des Kunst-LKs in der Jahrgangsstufe 12 unter der Leitung von Carina Engelmann intensiv mit der Frage auseinander, wie Bewegung durch Material, Konstruktion und Raumbezug entstehen kann. Ausgehend von einem einzigen weißen DIN-A3-Papier entwickelten sie abstrakte, mehransichtige Skulpturen, in denen Spannung, Fügung und Raumbezug ein dynamisches Wechselspiel von Innerem und Äußerem erzeugen. Dabei wurde primär durch Schneiden, Biegen, Falten, Spannen und Fügen gestaltet und weitestgehend auf additive Materialien verzichtet. Ergänzend fertigten die Lernenden zeichnerische Studien ausgewählter Ansichten und Details an und schärften den Blick für konstruktive sowie expressive Qualitäten ihrer Werke. Die hier beispielhaft präsentierten Ergebnisse bezeugen eine differenzierte gestalterische und theoretische Durchdringung des geforderten Themas.
Verfasserin: Carina Engelmann






















