8. Juni – Welttag des Ozeans: Unsere Welt steht nämlich Kopf, wenn das Blau verschwindet
Greta und Lina aus der 8c haben im Rahmen des Erdkunde-Unterrichts bei Fr. Fischer folgenden Text verfasst:
Bei vielen Menschen befindet sich ein großes Fragezeichen im Kopf, wenn sie vom Welttag des Ozeans hören. Seinen Ursprung findet der Tag des Ozeans im Juni 1992 in Rio de Janeiro, wo er während des Erdgipfels, einer Konferenz der Vereinten Nationen über Umwelt und Entwicklung, nach dem damals stattfindenden Ocean Day, von Kanada zum Vorschlag gebracht wurde. Bevor dieser Tag aber offiziell anerkannt wurde, fanden ab 2002 jährlich Kampagnen zum Schutz des Ozeans, die von der internationalen Ozean-Kommission, der UNESCO und dem Ocean-Project ins Leben gerufen wurden. 2008 wurde dann in der Generalversammlung der Vereinigten Nationen der 8. Juni als Tag der Ozeane offiziell anerkannt.
Dabei lag allen ein Ziel im Hinterkopf, den Menschen sollte klar werden was für eine wichtige Rolle der Ozean in ihrem Leben spielt.Sei es als Quelle von Sauerstoff, Nahrung oder als Klimaregulator. Aber auch welche Gefahren ihn durch Verschmutzung, Klimawandel und Überfischung bedrohen.
Plastik gelangt durch viele Wege in unsere Weltmeere. Das bringt viele schreckliche Auswirkungen mit sich unter denen insbesondere die Tiere leiden. Immer häufiger findet man in der Zeitung Artikel zu Tieren, die aufgrund des Plastiks verletzt oder getötet werden.
Häufig wird Plastik in den Bäuchen der Meerestiere gefunden. Bevor wir Menschen die Tiere überhaupt erforscht haben sind sie machmal schon von der Verschmutzung betroffen. So ist es zum Beispiel bei der damals neu entdeckten Flohkrebsart aus dem Marianengraben.
Durch das Plastik im Bauch dieser Art wurde sie auf den Namen Eurythenes plasticus getauft. Oft sterben aber auch Tiere daran.In der Nähe der Philippinen verhungerte ein Wal mit 40 kg Plastik im Magen.Wenn Tiere Plastik schlucken und Menschen diese dann konsumieren, kann dies auch über längeren Zeitraum gesundheitliche Schäden hervorrufen.
Aber wie gelangt das Plastik eigentlich in die Meere und in die Mägen der Tiere? Plastikmüll findet viele Wege in den Ozean. 80-90% des Mülls gelangen vom Festland aus über Flüsse, Wind und falsche Abfallentsorgung in den Ozean.10-20% davon ist Müll aus Schifffahrt und Fischerei. Die Hauptursache der Verschmutzung ist jedoch überall weggeworfener Müll, überfüllte Mülleimer, Mikroplastik aus dem Abwasser oder verlorene Fischernetze, auch Geisternetze, genannt. Dieser Müll zersetzt sich erst nach vielen Jahren. Sperrholz zersetzt sich nach drei Jahren, Verpackungen wie Metalldosen erst nach 50 Jahren. Plastikflaschen, wie sie jeder benutzt, zersetzen sich erst nach 450 Jahren.
Um den Müll zu reduzieren, muss die Menschheit handeln. Einen kleinen Schritt dazu kann jeder zu Hause dafür machen. Zum Beispiel sollte man Mehrweg- statt Einwegplastik kaufen und nutzen.Besser ist es jedoch unverpackt zu kaufen, dies ist möglich in sogenannten Unverpackt-Läden bzw. Zero-Waste-Läden. Dort kann man seine Lebensmittel in selbstmitgebrachten Behältern oder Mehrwegkunstoffcontainern abfüllen.
Man kann auch Plastikverpackungen, die zu 100% recycelbar sind kaufen. Obwohl letzteres doch ziemlich schwer sein kann, gibt es durchaus Firmen, die dieses Konzept nutzen. Ein gutes und vorbildliches Beispiel ist das Unternehmen Aquapurna, das grundsätzlich umweltbewusst handelt. Aquapurna verkauft die Ware in zu 100% recycelbaren Plastikbehältern.
Wenn ihr zu Hause mithelfen wollt, könnt ihr die zuvor genannten Schritte gehen oder euch bei einer Müllsammelaktion in eurer Region beteiligen.So verhindert ihr, dass der Müll in die Ozeane gelangt und ihr gebt der Umwelt ein Stückchen Hoffnung.
