Eindrückliche Verkehrsunfallprävention: „Hundertdreizehn“ für die Jahrgänge 12 und 13

Am Freitag nahmen die Schülerinnen der Jahrgänge 12 und 13 an der Präventionsveranstaltung „Hundertdreizehn“ teil. Das Bühnenprojekt zur Verkehrsunfallprävention wurde von der Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta durchgeführt und richtete sich gezielt an Jugendliche und Fahranfängerinnen.

Der Titel „Hundertdreizehn“ steht für eine erschütternde Zahl: Im Durchschnitt sind 113 Menschen von den Folgen eines tödlichen Verkehrsunfalls betroffen – nicht nur unmittelbar am Unfallort, sondern auch lange danach. Dazu zählen unter anderem Ersthelfer, Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr, aber ebenso Angehörige, Zeugen, Lehrkräfte, Versicherungen oder Behörden.

Im Zentrum der Veranstaltung standen persönliche Erfahrungsberichte von Einsatzkräften und Betroffenen, die eindrucksvoll verdeutlichten, wie weitreichend und belastend die Folgen schwerer Verkehrsunfälle sind. Thematisiert wurden insbesondere typische Unfallursachen bei jungen Fahranfängern wie Unerfahrenheit, erhöhte Risikobereitschaft sowie Alkohol- und Drogenkonsum. Statistisch betreffen rund 25 Prozent der Verkehrsunfälle mit tödlichem Ausgang oder schweren Verletzungen diese Altersgruppe.

„Hundertdreizehn“ ist Teil der Verkehrsunfallprävention und entstand in Kooperation mit dem Schutzengelprojekt des Landkreises Cloppenburg. Die Veranstaltung hinterließ bei vielen Schülerinnen einen nachhaltigen Eindruck und regte zum Nachdenken über Verantwortung und eigenes Verhalten im Straßenverkehr an.