„Perfekt unperfekt“: Siebtklässlerinnen kreieren poppige Kunstwerke

Nach dem Besuch der Ausstellung im Kaponier hat sich die Klasse 7b im Kunstunterricht unter der Leitung von Vivien Fragge intensiv mit dem Thema „Malerei nach Taschowsky – poppige Art meets Zufallsverfahren“ auseinandergesetzt. Angeregt durch die dort gewonnenen Eindrücke entwickelten die Schülerinnen eigene, ausdrucksstarke Bildkompositionen.

Ausgangspunkt der Arbeiten waren poppige Motive aus der Medienwelt, die zunächst mithilfe von Ölpastellkreide abgepaust und zu neuen Bildideen zusammengesetzt wurden. In einem nächsten Schritt kamen Acrylfarben sowie unterschiedliche Malwerkzeuge zum Einsatz. Dabei wurde nicht nur geplant gearbeitet, sondern bewusst auch experimentiert: Verschiedene Zufallsverfahren – etwa Farbspritzer, Farbverläufe oder überraschende Farbkonzepte – spielten eine zentrale Rolle. Zur Erprobung nutzten die Schülerinnen eigene Probeblätter, um Effekte zu testen und weiterzuentwickeln.

Gerade das Loslassen der „perfekten Linie“ stellte anfangs eine Herausforderung dar. Doch mit wachsendem Mut zum Experiment und der Akzeptanz des perfekt Unperfekten entstanden farbenfrohe, aussagekräftige Kunstwerke, die durch ihre Lebendigkeit und Individualität überzeugen. Die Ergebnisse zeigen eindrucksvoll, wie kreativ und wirkungsvoll der Umgang mit Zufall in der Kunst sein kann.